Dass ein Schaltjahr dem Volksglauben nach nicht Gutes bedeuten kann ist ja klar. Alles was von der Norm und dem Geregelten abweicht ist suspekt und bringt Unheil. Wichtige Vorhaben gelingen nicht, die Saat geht nicht auf usw. usf. … na lassen wir uns überraschen
Der Februar hat in einem Schaltjahr also 29 Tage. Interessant ist dass eigentlich nicht der 29. der Schalttag ist, sondern dass der 24. doppelt gezählt wird. Diese Vorgangsweise bezeugt jedenfalls der Julianische Kalender. Notwendig ist dieser Schalttag, damit unser Kalender, der auf ganze Zahlen aufgebaut ist, sich den unrunden astronomischen Größen angleicht. Sonst passt irgendwann gar nichts mehr zusammen.
Unser gregorianischer Kalender wurde im 16. Jhdt. entwickelt und im Laufe der Zeit von den meisten Staaten übernommen (in China z.B. erst 1946), davor war der Julianische Kalender in Gebrauch, der schon Schalttage kannte. Immerhin wurde er etwa 50 v.Chr. berechnet. J. Cäsar beauftragte einen ägyptischen Astronomen damit, wobei die Ägypter schon lange vorher ihre Mond- und Sonnenkalender hatten.
Schon enorm, was die Menschen damals ohne großes technisches Hilfsmittel zu deuten wussten.
Viel Grund zum Feiern haben heute wohl die Geburtstagskinder. Für die Jahre dazwischen empfehlen sich die Trostgründe für die Unglücklichen, die am 29sten Februar geboren sind.










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