Zwar dauert es laut Kalender noch ein wenig bis der Frühling beginnt, aber gefühlsmäßig ist er eindeutig schon da. Die Sonne wärmt schon kräftig, die ersten Frühlingsboten der Fauna und Flora haben sich schon längst gezeigt. Aufgrund der vermehrten Lichtintensität fühlt man sich allgemein frischer und unternehmungslustiger.
Nichts kann solche Frühlingsgefühle besser umschreiben als die Poesie:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Annette von Droste-Hülshoff, 1797-1848










Schön! Gestern warens bei uns knapp 20 Grad und das Ende Februar. Da bekommt man schon fast Sommergefühle.