Ich habe nun also schon tatsächlich viereinhalb Fastentage überstanden ![]()
Das “Überstehen” ist auch relativ einfach. Von Tag zu Tag merke ich, wie viel besser es mir geht. Die anfänglichen Entgiftungserscheinungen, der Kopfschmerz, die Gereiztheit sind weg, die begleitenden Maßnahmen zum Fasten - vor allem die! - tun mir überaus gut.
Sogar die Nackenverspannungen lindern sich von Tag zu Tag. Ob das nun wirklich vom Fasten kommt, kann ich nicht beschwören, aber es wird schon seinen Teil dazu beitragen. Es ist klar, dass Verspannungen auch durch Übersäuerung des Körpers entstehen. Die Ernährung - auch gesunde - an sich ist aber eher “sauer”. Seit einigen Wochen schlafe ich mit/auf einem Nackenstützkissen - vielleicht liegt die Entspannung auch (nur) daran.
Überraschend ist immer wieder für mich, dass ich absolut keinen Hunger verspüre. Am ersten oder auch zweiten Tag vielleicht ein Gusto auf “irgendwas - egal was”. Nichts könnte mich dazu verleiten, etwas zu essen - obwohl ich jeden Tag für meine Familie koche. Jetzt wahllos zu essen wäre auch eine Qual. Der Magen, alle Verdauungsorgane kämen damit nicht zurecht und würden recht beleidigt reagieren.
Sogar die Milch-Semmel-Prozedur würde ich lieber streichen. Aber sie ist für die Kauschulung und für die Produktion der Verdauungssäfte wichtig. F.X. Mayr wird sich dabei schon etwas gedacht haben. Den Hunger zu stillen kann nicht sein Ansinnen gewesen sein, weil Hunger gibts beim Fasten nicht.
Die Halbzeit des strengen Fastens ist nun erreicht. Danach beginnt die Milde Ableitungsdiät Stufe 1.
Die “Umwelt” reagiert wie schon im letzten Jahr eher verständnislos. Jeder - in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibts keine streng Fastenden - möchte mir etwas Ess- oder Trinkbares aufzwängen oder fragt ganz erstaunt warum ich (so radikal) abnehmen will. Kann sich denn wirklich niemand vorstellen, dass Fasten ein Beitrag zur Gesundheitsvorsorge ist?










RSS-Feed dieser Kommentare