hmmm - ich bin mir ziemlich sicher, dass ich über dieses Thema schon einmal in den letzten 3 Jahren “bloggermäßig” geschrieben habe. Die Suchfunktion hier übergab keine Übereinstimmung und bei myblog - ja dieser Blog ist auch noch online
- gibt es keine Abfrage. Die Suche in diversen Archivsortierungen brachte mich nicht weiter und kostet zuviel Zeit.
Ich möchte mich ungern wiederholen und halte mich diesmal bestimmt kürzer, aber Pflegeurlaub ist noch immer Frauensache - ich beanspruche ihn zuweilen, wenn meine Kleinen nicht so richtig auf der Höhe sind. Mir geht es allerdings sehr gut, denn mein Mann springt schon mal ein, wenn es sein muss. Außerdem arbeite ich ihn einem Bereich, in dem ich keine Kündigung befürchten muss und es für alle Ausfälle eine Lösung gibt. Nicht immer die beste für Kollegen, aber immerhin. Mir fallen bei dieser Gelegenheit aber auch Frauen ein, die es weniger gut haben.
Stehen beide Elternteile im Berufsleben, kann eine Kinderkrankheit schon mal den Alltag ins Schwanken bringen. Kinder brauchen Beistand, Eltern tun sich schwer mit ihren Arbeitgebern. Gefragt sind meist Mütter. Nicht weil Väter keineswegs wollen, sondern weil es eine “unsichtbare Regel” vorschreibt.
Das beginnt schon bei der Einstellung ins Berufsleben nach dem Karenzurlaub. “Ach, sie haben Kinder?” “Macht nichts, aber lieber nehme ich die ohne - weniger Ausfallzeiten, Sie verstehen?” Jahhh, eh! Bei Männern stellt sich diese Frage kaum - obwohl auch sie für ihre Kinder verantwortlich sind. Frauen dürfen in diesem Fall jedoch auch kontern
- vielleicht zeigt es Wirkung!
Mütter müssen oft genug zu Hause bleiben, weil sonst vielleicht der Gehalt des Vaters gefährdet ist - und der ist im Allgemeinen wesentlich höher und wichtiger für das Haushaltsbudget.
Es ist schon arg, dass in unseren emanzipierten Zeiten solche Missverhältnisse auftreten. Oder sind die Frauen selbst daran schuld, dass diese Emanzipation ständig missverstanden wird - von beiden Geschlechtern?










Ich kenne einen Herrn, der beim zweiten Kind daheim blieb um es zu erziehen.
Seine Frau verdiente nicht schlecht, so dass es finanziell möglich war.
Allerdings hat er sich damit jede Aufstiegschance verbaut. Man hat ihm sofort gesagt, dass er mit keiner Beförderung mehr rechnen brauche.
Und so geschah es auch, seine Frau macht inzwischen Karriere und er hat seinen kleinen Posten.