Nachdem mich vor einiger (eh schon langer) Zeit einige Kundenwünsche in Richtung Content-Management-Systeme erreicht haben, habe ich mich dazu entschlossen auch meine privaten Homepages umzustellen. Nach ein paar Monaten Nutzung bin ich sowohl mit Wordpress, als auch mit Joomla! sehr zufrieden.
Bei einem Blog ist es ja klar - kaum wer erstellt mühsam ein eigenes System. Entweder man greift auf serverunabhängige Anbieter zurück oder auf vorgefertigte Scripte, die man selbst installiert und verwaltet.
OS Scripte - wie Wordpress zum Beispiel - bieten viele individuelle Anpassnungsmöglichkeiten. Sei es am Erscheinungsbild, sprich Design, oder an den vielen Zusatzplugins und unterstützenden Tools.
Um ein “Template bzw. Theme” (=das Design und Layout) zu erstellen, braucht
es schon ein wenig Kenntnis rund um CSS, PHP, (X)HTML. Es sind doch einige Dateien zu bearbeiten oder zu erstellen.
Die “Aufrüstung” lässt (fast) keine Wünsche offen und lässt sich auch leicht bewerkstelligen. Die Handhabung im Backend ist ein Klacks.
Für nichtblogmäßigen Inhalt bedarf es allerdings einer guten Konzipierung, damit aus einem reinen Blog eine übersichtliche “Homepage” wird.
Ein anderes interessantes CMS ist Joomla!. Wesentlich komplexer als Wordpress und ideal, um umfangreiche Inhalte zu verwalten. (wobei das integrierte Blogsystem eher schmauchelt, müsste man als “Nur-Blogger” sicher noch weiter ausfeilen und erweitern). Das Angebot an Zusatzmodulen ist auch hier riesig.
Joomla! ist wesentlich leichter anzupassen, da wenige Datei für ein “Template” erstellt werden müssen, wobei es ganz ohne og. Kenntnis auch nicht gehen wird.
Der Administrationsbereich bietet allerdings soviele Möglichkeiten, dass man sich schon einige Zeit einarbeiten muss.
Für große Homepages leistet dieses System tolle Dienste. Die Verwaltung erleichert sich gegenüber einer rein handgemachten statischen Seite ungemein. Dynamische Inhalte und statische sind einfach zu verbinden. Ausgefeilte Scripte lassen keine Wünsche der Performance offen.
Hier wie da gibt es gute Webressoursen und gut besuchte Foren. Am besten ist es jedoch immer, zuerst selbst eine Lösung zu finden, weil man so das System am besten verstehen lernt.
Beides sind Opensource-Scripte mit GLP/GNU Lizensen - was soviel heißt, wie frei verfügbar, frei veränderbar, aber nicht gewerbsmäßig zu missbrauchen.










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