Ironman Austria 2007

.. in Klagenfurt.

Ironman Austria 2007
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Das ist ein sportliches Erlebnis der Sonderklasse. Rund 2.500 Bewerber starten aus den unterschiedlichsten Motiven. Für die einen ist “Dabei sein Alles”, andere setzen sich ihr persönliches Ziel, wollen nicht nur “finishen”, sondern wollen in einer bestimmten Zeit durchs Ziel laufen, eventuell ihre Vorjahreszeit toppen - und die Spitzensportler wollen selbstverständlich gewinnen oder zumindest ihre Bestmarke - sei es für einen Verein oder für sich Selbst - unterbieten. Das Hawaiticket steht für manche ebenfalls auf den Spiel - also Spannung pur.

Der Start zum 3,8 km Schwimmen ist grandios. Alle Sportler stürmen gemeinsam den Wörthersee - die ersten verlassen ihn nach knapp mehr als einer Dreiviertelstunde - die letzten nach 2 Stunden und 20 Minuten. Länger ist nicht. Danach geht es für 180 km auf das Rad. Die Strecke ist nicht ohne, nicht nur die Distanz macht es aus, auch die Steigungen haben es in sich. Der Marathon, der darauf folgt sind 42,192 km Bein und Kopfarbeit.

Wie gebannt verfolgt man die Leistung von Marino Vanhoenacker aus Belgien (Gesamtzeit 8:06:41 Stunden), gefolgt Norbert Langbrandtner aus Österreich (8:19:58) und Max Longree aus Deutschland (8:20:13). Die Damen folgen auf den Schritt: Edith Niederfringer, Italien, 9:08:47 Stunden - Veronika Hauke, Österreich, 9:09:33 Stunden und Rebecca Preston, Australien, 9:15:55.
Wenn man bedenkt, dass der Bewerb noch bis Mitternacht läuft, die letzten jetzt noch auf der Strecke sind und es sich und der Welt beweisen, dann kann man sowieso nur den Hut ziehen. Das verlangt dem Körper einiges ab und vor allem aber dem Geist. In zwölf oder mehr Stunden wird sich wahrscheinlich nicht nur einmal die Frage stellen, warum man sich DAS antut.

Die Stimmung rund um den Europapark Klagenfurt ist unglaublich - Emotionen nehmen ihren Lauf. Egal ob man mit diesem Sport verbunden ist oder nicht, wer in den Bann gezogen wird, entkommt ihn nicht.
Ein internationales Sportereignis der Spitzenklasse. Da sollte man einmal dabei sein - muss nicht als Ironman sein, zusehen, mitfiebern, anfeuern, die Athmosphäre genießen reicht völlig.

Ironman Austria

  1. schreibt am 09.Juli 2007 um 10:07

    Ja ich kenne das von meinem Schwager und seiner Freundin. Sie nehmen an vielen Triatlonwettbewerben teil, haben allerdings noch nie gewonnen. Für sie ist es ein Hobby. Dabei sein ist alles.

Dein Kommentar dazu:

14
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