Diese Frage stellt sich gleich oft, wie die, ob man nun die Uhr zur Sommerzeit eine Stunde vor oder eine Stunde zurück stellt.
Der Zeitpunkt des Osterfestes richtet sich nach dem ersten Frühlingsvollmond. Der Frühling beginnt entweder am 20. oder am 21. März. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne durch die Ekliptik in nördliche Richtung wandert.
Das Osterfest findet am Sonntag nach dem Vollmond statt. Rechnet man nun 40 (Werk)Tage zurück - so ergibt sich der 1. Fastentag (Aschermittwoch). Diese Berechnung geht auf das Konzil von Dionysius Exiguus im Jahre 525 zurück und leitet sich vom Passahfest ab (Metonischen Zyklus), wobei der Frühlingsanfang auf den 21.3., 00:00 Uhr festgelegt wird. Es kann also durchaus vorkommen, dass der Frühling am 20.3. beginnt und an diesem Tag auch Vollmond ist - deshalb der fix angenommene Frühlingsanfang. In diesem Fall verschiebt sich das Fest um einen Mondzyklus.
Der Frühlingsvollmond kann natürlich an jedem beliebigen Wochentag vorkommen, der erste Osterfeiertag ist jedoch immer ein Sonntag.
Dieser Termin gilt allerdings nur für die römisch-katholische Kirche. Andere Konfessionen unterscheiden sich - das Passahfest der Juden beispielsweise wird unabhängig vom Wochentag gefeiert. Ostkirchen richten sich nach dem Julianischen Kalender (im Gegensatz zum Gregorianischen), so variieren auch hier vergleichsweise die Feste.










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