Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muss ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein gloldner Kindertraum hernieder,
ich fühl´s, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm

  1. schreibt am 19.Dezember 2006 um 13:31

    Huhu Isa!

    Möchte dir auch gerne noch schnell einen schönen, vorweihnachtlichen Gruß da lassen. Ich danke auch für deinen netten Kommentar in meinem Blog. ;-) Hat mich sehr gefreut. Zur Idee gibt es vielleicht später mal noch etwas Geschriebenes! *gg*

    Liebe Grüße
    Hilli

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