Endlich habe ich es geschafft - Kino
Der Teufel trägt Prada
Läuft ja nun schon eine Weile, Meryl Streep muss man sehen! Auch als Miranda Priestly macht sie eine gute Figur - rein optisch und darstellerisch gesehen - die Figur selbst gleicht dann doch eher einem schikanösem Drachen, der die Modewelt beherrscht. Wem sie nicht wohlgesonnen ist, der ist tot. Gefühlsduseleien haben keinen Platz bei “Runway Magazine”.
Im Gesamten war ich vom Film eher enttäuscht. Streckenweise langatmig obwohl leicht und ziellos - schräg bis irrwitzig.
Die Story ist jedoch dennoch keine schlechte. Lauren Weisberger, die Buchautorin, hat selbst einige Monate in dieser Branche gearbeitet, wie ich im Frauenmagazin “Die Wienerin” gelesen habe. Alles Fiktion beteuert sie - wie es wirklich aussieht, darf man erahnen.
Die Anspielungen im Film auf die Modebranche sind schon spitzfindig genug, um auf gängige Methoden Rückschlüsse zu ziehen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass “Fiktion” in diesem Fall sehr nahe der Wahrheit ist. Nicht auf Vogue gemünzt, sondern generell.
Wer auf der Karriereleiter ganz oben stehen möchte, muss hart ein seine eigene Grenzen gehen und auch andere fordern. Harte Frauen sind unserer Gesellschaft suspekt. Harte Männer sind tüchtig. Und so wie im Film Andy Sachs eigentlich ungewollt in diesem Strudel gezogen wurde, sich unmerklich angepasst und verändert hat, in ihrem Ehrgeiz versponnen - so beginnt Karriere.
Das kann man doch in jedem Betrieb, in jeder Branche beobachten… sogar in meinem.










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