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	<title>Kommentare zu: 100 Tage</title>
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	<description>Alltägliches, Besonderes und die Fussel dazwischen</description>
	<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 21:17:24 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: orange</title>
		<link>http://www.isa-diagonal.net/orange/2006/09/22/100-tage/#comment-87</link>
		<dc:creator>orange</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2006 20:15:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Gabi
Es stimmt, je &#228;lter man wird, desto schneller verrinnt die Zeit. Dabei denke ich aber selten sehr weit voraus, noch plane ich in gro&#223;en Ma&#223;st&#228;ben. Au&#223;er den Zielen, die eben nicht von heute auf morgen zu erreichen sind und bei vernunftm&#228;&#223;ig notwendigen Dinge.
Bei mir ist es manchmal das Gef&#252;hl, etwas vers&#228;umt zu haben, dass ich nie wieder nachholen kann, weil es entweder dem Alter nicht mehr entspricht oder weil ich mir zuviel vornehme, es nicht sofort schaffe und dann verdr&#228;nge, vergesse oder weiter verschiebe.

@Eve
Kinder sind immer eine gute L&#246;sung ;-). Aber manchmal merkt man gerade am Wachstum der Kinder wie schnell die Zeit vergeht! Die Hoffnung, dass die eigene Nutzung der Zeit nicht umsonst war und auch danach weiter lebt ist neben anderen auch ein Sinn des Lebens.
Fotografie h&#228;lt Augenblicke fest oder hilft Erinnerungen dauerhaft zu visualisieren, aber sie nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch...
"Geschichten zu schreiben ist eine Art, sich Vergangenes vom Halse zu schaffen" sagt Goethe. Recht hat er. Schreiben - auch dieses Blogschreiben - ist eine Art, sich mit vergangener oder zuk&#252;nftiger Zeit auseinander zu setzen. So verstreicht sie wenigstens nicht ohne Zweck. Zumindest f&#252;r einen selber - f&#252;r andere mag es verwunderlich sein, wie sehr man Zeit verschwenden kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gabi<br />
Es stimmt, je &#228;lter man wird, desto schneller verrinnt die Zeit. Dabei denke ich aber selten sehr weit voraus, noch plane ich in gro&#223;en Ma&#223;st&#228;ben. Au&#223;er den Zielen, die eben nicht von heute auf morgen zu erreichen sind und bei vernunftm&#228;&#223;ig notwendigen Dinge.<br />
Bei mir ist es manchmal das Gef&#252;hl, etwas vers&#228;umt zu haben, dass ich nie wieder nachholen kann, weil es entweder dem Alter nicht mehr entspricht oder weil ich mir zuviel vornehme, es nicht sofort schaffe und dann verdr&#228;nge, vergesse oder weiter verschiebe.</p>
<p>@Eve<br />
Kinder sind immer eine gute L&#246;sung ;-). Aber manchmal merkt man gerade am Wachstum der Kinder wie schnell die Zeit vergeht! Die Hoffnung, dass die eigene Nutzung der Zeit nicht umsonst war und auch danach weiter lebt ist neben anderen auch ein Sinn des Lebens.<br />
Fotografie h&#228;lt Augenblicke fest oder hilft Erinnerungen dauerhaft zu visualisieren, aber sie nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch&#8230;<br />
&#8220;Geschichten zu schreiben ist eine Art, sich Vergangenes vom Halse zu schaffen&#8221; sagt Goethe. Recht hat er. Schreiben - auch dieses Blogschreiben - ist eine Art, sich mit vergangener oder zuk&#252;nftiger Zeit auseinander zu setzen. So verstreicht sie wenigstens nicht ohne Zweck. Zumindest f&#252;r einen selber - f&#252;r andere mag es verwunderlich sein, wie sehr man Zeit verschwenden kann.</p>
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	<item>
		<title>Von: eve</title>
		<link>http://www.isa-diagonal.net/orange/2006/09/22/100-tage/#comment-86</link>
		<dc:creator>eve</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 23:16:11 +0000</pubDate>
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		<description>Die Sanduhr des Lebens l&#228;uft...

"Verweile doch, Du bist so sch&#246;n! Dann magst Du mich in Fesseln schlagen, 
Dann will ich gern zu Grunde gehen! “ (ais Faust)

Sind Kinder und das, was man von sich durch sie weitergibt, die L&#246;sung?
Erm&#246;glichen die Erinnerungen, die andere von uns haben, unser Weiterleben nach dem Tode? Ist mein Hobby „Fotografie“ letztendlich nur der Versuch, die Zeit anzuhalten? Ist nicht unser Blog-Schreiben hier auch ein Versuch, die Zeit festzuhalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sanduhr des Lebens l&#228;uft&#8230;</p>
<p>&#8220;Verweile doch, Du bist so sch&#246;n! Dann magst Du mich in Fesseln schlagen,<br />
Dann will ich gern zu Grunde gehen! “ (ais Faust)</p>
<p>Sind Kinder und das, was man von sich durch sie weitergibt, die L&#246;sung?<br />
Erm&#246;glichen die Erinnerungen, die andere von uns haben, unser Weiterleben nach dem Tode? Ist mein Hobby „Fotografie“ letztendlich nur der Versuch, die Zeit anzuhalten? Ist nicht unser Blog-Schreiben hier auch ein Versuch, die Zeit festzuhalten?</p>
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		<title>Von: Gabi</title>
		<link>http://www.isa-diagonal.net/orange/2006/09/22/100-tage/#comment-83</link>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 20:10:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.isa-diagonal.net/orange/?p=132#comment-83</guid>
		<description>Mir geht es genau so, ich frage mich auch oft, wo die Zeit bleibt. ´Sch&#246;n, ich habe jetzt Wochenende, aber ist das Vergangene nicht gerade ein Wimpernschlag her? Und ehe ich mich versehe, ist wieder Montag morgen und ich sitze wieder an meinem Schreibtisch zum Start in eine neue Woche.

Wir haben dieses Jahr so viele sch&#246;ne Dinge erlebt: Ein wundersch&#246;nes Wochenende mit Freunden im Mai, unsere Schottlandreise, das allj&#228;hrliche Lampentreffen, die herrlichen Tage im Naturbad Wriedel, die Ausflug nach Helgoland und ich noch die Mallorcareise... wo ist die Zeit geblieben?

Das Empfinden f&#252;r Zeit &#228;ndert sich im Laufe des Lebens, weil man in immer gr&#246;&#223;eren Dimensionen denkt. Als Kind denkst Du von Ferien zu Ferien und die "gro&#223;en Ferien" im Sommer dauern ewig. In der Ausbildung denkt man von Lehrjahr zu Lehrjahr, dann Heirat und Familie, die Zukunft f&#228;ngt an, die Denk-Dimension bestimmt mittlerweile die Laufzeit des Bausparvertrages und irgendwann ist es die Altersvorsorge. 

Das gef&#252;hlte Zerrinen der Zeit kann man meiner Meinung nach nur eind&#228;mmen, wenn man wieder etwas spontaner wird, mal wieder nur von heute auf morgen oder von jetzt bis ans Jahresende denkt - und nicht weiter. Die Gedanken an Zukunft, Vorsorge und Erben, sowie die Vernunft sind es, die uns die Lebenszeit stehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht es genau so, ich frage mich auch oft, wo die Zeit bleibt. ´Sch&#246;n, ich habe jetzt Wochenende, aber ist das Vergangene nicht gerade ein Wimpernschlag her? Und ehe ich mich versehe, ist wieder Montag morgen und ich sitze wieder an meinem Schreibtisch zum Start in eine neue Woche.</p>
<p>Wir haben dieses Jahr so viele sch&#246;ne Dinge erlebt: Ein wundersch&#246;nes Wochenende mit Freunden im Mai, unsere Schottlandreise, das allj&#228;hrliche Lampentreffen, die herrlichen Tage im Naturbad Wriedel, die Ausflug nach Helgoland und ich noch die Mallorcareise&#8230; wo ist die Zeit geblieben?</p>
<p>Das Empfinden f&#252;r Zeit &#228;ndert sich im Laufe des Lebens, weil man in immer gr&#246;&#223;eren Dimensionen denkt. Als Kind denkst Du von Ferien zu Ferien und die &#8220;gro&#223;en Ferien&#8221; im Sommer dauern ewig. In der Ausbildung denkt man von Lehrjahr zu Lehrjahr, dann Heirat und Familie, die Zukunft f&#228;ngt an, die Denk-Dimension bestimmt mittlerweile die Laufzeit des Bausparvertrages und irgendwann ist es die Altersvorsorge. </p>
<p>Das gef&#252;hlte Zerrinen der Zeit kann man meiner Meinung nach nur eind&#228;mmen, wenn man wieder etwas spontaner wird, mal wieder nur von heute auf morgen oder von jetzt bis ans Jahresende denkt - und nicht weiter. Die Gedanken an Zukunft, Vorsorge und Erben, sowie die Vernunft sind es, die uns die Lebenszeit stehlen.</p>
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