17. August 2008
Halbrüstung
Das Mittelalter oder genauer gesagt das Leben im Mittelalter hat mich schon immer fasziniert, obwohl ich recht froh bin, nicht in jener Zeit gelebt zu haben.
Außer ich wäre damals auf die Butterseite gefallen, was allerdings wohl den wenigsten passiert ist - im Maßstab zu unserem Verständnis von einem “bequemen” Leben. Schon von Baby an war es ein ständiger Kampf ums Überleben und um in seinem Stand das Ansehen zu bekommen, das das weitere Überleben sicherte. Sogar der Tod war nicht so “einfach” …
Trinkhörner
Wir tauchten heute ins Mittelalter ein - in die Ritterzeit. Es wurden verschiedene Handwerke vorgestellt, Ritterturniere veranstaltet oder u.a. Spiele anno dazumal geboten, was vorallem die Kinder freute. Typische Lederwaren, Gewandungen, Schmuck, Holz- und Eisenwaren standen ebenso im Angebot wie kulinarische Eigenheiten - Honigbier, Natursäfte, Met, Kräutersuppe, Ripperln, Fladenbrot, Ofenkartoffel … *lecker*.
Getrunken wurde aus Steinkrügen und gegessen recht untypisch in Plastikgeschirr - Schade drum, aber wohl zweckmäßig.
Der Weg zur Burg ist als Kräutergarten gestaltet. Passenderweise werden Giftpflanzen, Hexen- aber auch Heil- und Arbeitskräuter vorgestellt. Das ist recht interessant, weil man täglich von so manch einer Pflanze umgeben ist, deren Blätter, Blüten, Wurzeln oder Samen (oder gar alles) hochgradig giftig sind bzw. doch gefährlich sind.
Ein netter Sonntag bei diesem durchwachsenen Wetter - für die ganze Familie.
Wo? Burg Sommergg in Seeboden am Millstädter See (Burgschenke, Fotermuseum, Ritterspiele, Mittelaltermarkt)