Der Name März leitet sich vom römischen Kriegsgott Mars ab. Er war im Julianischen Kalender der erste Monat des Jahres. So finden sich in diesem Frühlingsmonat viele Neujahrsbräuche wieder. Heutzutage werden diese Riten durch Faschingsbräuche, die in den vorgehenden Wochen beginnen, ersetzt. Der Kampf zwischen Winter und Sommer oder die Dämonenbekämpfung erinnert jedenfalls daran. Erhalten haben sich vielerorts das Märzfeuer und das Ausrufen der Lenzpaare.
Bis zu Beginn der Neuzeit gab es noch keine vier Jahreszeiten, sondern lediglich Sommer und Winter. Älter als der Begriff Frühling ist das Wort Lenz. In den Frühlingsfeiern wird der alte Jahresgott durch Peitschenknallen und Pöller vertrieben, die bekannten Frühlingsboten begrüßt. Seien es die Blumen und Blüten, die erste Schwalbe oder etwa der Kuckuck. Neben vielen Frühlingsliedern und Frühlingsfeiern ist der Sonntag Lätare (der dritte Sonntag vor Ostern), das Osterfest selbst und der erste Mai zu den alten Bräuchen zu zählen. Von diesen Festen wird jedoch in nächsten Tagen und Wochen mehr zu berichten sein, da sie kalendermäßig auch dort hin zuzuordnen sind.
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An Mariä Lichtmess wird im Kirchenjahr das Ende der Weihnachtszeit, der Abbau der Krippen bekundet.
Mit diesem kirchlichen Festtag ist die Weihnachtszeit beendet. Heute wird der Weihnachtsbaum aus der Wohnung entfernt und sonstige Dekoration wieder sorgfältig verpackt … oder morgen
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