Kleine Kinder glauben noch daran, dass das Christkind (Weihnachtsmann, Santa Claus, Father Christmas, Babbo Natale, Olentzero etc.) die Geschenke bringt. Erwachsene wissen es besser – und hier beginnt der Stress ums Beschenken. Die großen Fragen sind: WAS und WEM.
Ein Geschenk ist genau so viel wert,
wie die Liebe mit der es ausgesucht wurde.
Kalenderspruch, unbekannt
Das WARUM begründet sich aus dem Brauch oder aus der erzwungenen Gegenseitigkeit – wobei mir die Tradition richtiger erscheint. Sie entstand im 13. Jhdt. auf unterschiedlichste Weise: Die Geschenke werden am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum gelegt und am Abend geöffnet. In Frankreich beispielsweise legt man Schuhe unter den Baum, zu denen sich über Nacht Geschenke einfinden, die am nächsten Morgen geöffnet werden. In angelsächsischen Ländern verwendet man stattdessen Socken und legt sie an den Kamin … in Spanien findet die Bescherung erst am 6. Januar statt (Hlg. Drei Könige).
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