Wenn die virtuelle Welt zum Ersatzleben wird.
Wird das Internet überstrapaziert oder findet das Leben im Übermaß online statt, dann spricht man von einem gesundheitsgefährdenden Suchtverhalten. Die innere Balance schwankt, ein Teil der Persönlichkeit kippt.
Suchtfallen finden sich leicht: soziale Netzwerke, Chats, Foren, Blogs, Onlinespiele, spezielle Communities, Tauschwerke, Shops, usw. usf. so weit ein Mausklick reicht. Virtuelle Freunde finden sich leicht und in Massen – viele virtuelle Glücksmomente par excellence.
Zugunsten des Internets mit all seinen Aktivitäten werden vor allem Schlaf, Essen, Körperpflege, allgemeine Pflichten – also der gesamte geregelte Tagesablauf und soziale Kontakte vernachlässigt.
Ist der PC einmal defekt, kommt es zu Entzugserscheinungen wie Übellaunigkeit, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Schweißausbrüchen, Nervosität … besonders gefährdet sind ohnehin depressive oder einzelgängerische Menschen, aber auch Menschen, die sich leicht leiten lassen. Man könnte die Sucht auch als Realitätsflucht, Spieltrieb oder übersteigerte Experimentierfreudigkeit umschreiben.
Der Betroffene merkt die Krankheit viel zu spät, eine Integration in einen normalen Tagesablauf lässt sich ohne professionelle Hilfe kaum schaffen.
weiterlesen »
Suche in den Archiven
Aktuelles bequem per Abo








