Ich habe wohl verdrängt, dass es hier eine Kategorie Kino und TV gibt. Auch sie soll gefüllt werden, ich sehe mir öfter einen Film im Kino als es scheint.
Schon in der ersten Januarwoche wurden Tickets für James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora reserviert. Mein Mann und meine Jungs waren natürlich mit von der Partie – naja eigentlich umgekehrt. Sie haben mich zum Kinobesuch überredet. Fantasyfilme gehören nicht zu meinem favorisierten Genre. 3D reizte dann aber doch …
Vorweg das Fazit – ich war begeistert! Restlos.
Die Story ist zwar nicht neu, stimmt aber immer wieder nachdenklich. Die Vertreibung oder Aussiedelung von Völker aufgrund von Hab- und Ressourcengier ist wahrlich nicht frisch und frei erfunden.
Genial und sensationell zeigen sich jedoch die Technik des Films und die Szenerie. Schon während der ersten Minuten wird man in eine “andere” Welt versetzt. Pandora und das Volk der Na´vi zieht in ihren Bann. Die Fantasie wird angeregt, die Kulisse zeigt spürbar ihre Wirkung. Herrlich! Wer immer sich dieses Filmerlebnis in 3D ansehen kann, sollte es nutzen. Avatare, die man vielleicht nicht in dieser Form assoziiert, bekommen eine ganz andere Bedeutung in völlig überraschender und ansprechender Umgebung.
Es wird das Jahr 2154 geschrieben, die Erde ist ausgebeutet und der Mensch begibt sich im weiten All auf die Suche nach neuen verwertbaren Ressoursen. Auf Padora stößt man nicht nur auf sie, sondern auch auf das besonders naturverbundene Volk der Na´vi. Um sie zu einem friedlichen Rückzug zu bewegen, soll durch den RDA-Konzern das Projekt “AVTR” [avatar] künstliche Abbilder gepaart mit menschlicher DNA geschaffen werden, die sich in die Lebensweise integrieren. Jake Sully, ein querschnittgelähmter ehemaliger US-Marin, wird kurzerhand nach Pandora rekrutiert, um an diesem Projekt teilzunehmen. Unerfahren wird er von der Gruppe getrennt und begibt sich in ein Land voller Geheimnisse. Die Liebe zu Neytiri, der Tochter des Stammeshäuptlings der Na´vi, gewährt im Einblick in die außergewöhnliche Lebensweise dieses Volkes. Der Mensch ist jedoch zu ungeduldig und greift die Urgeborenen an, bahnt sich einen gewalttätigen Weg zum unrühmlichen Ziel. Letztendlich wird die Schlacht durch das Eingreifen mächtiger Dschungeltiere und dem Kommando des Avatars Jake zugunsten der Einheimischen entschieden. Bei einer rituellen Zeremonie gelingt es, Jake endgültig das Leben eines Na´vi zu gewähren.
Happy End auf ganzer Linie – mit dem Nachgeschmack, dass Menschen unerbittlich grausam sind – aber manche zeigen doch Herz und Hausverstand.
Übrigens und eigentlich grotesk: Der Sprache der Na´vi kann man doch tatsächlich auf den Grund gehen. Was für eine Analyse rund um eine fiktive Handlung – nur zur Erinnerung: das ist ein Film, keine Expedition.
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3D-Filme habe ich zuletzt auf der EXPO 2000 in Hannover gesehen – vielleicht wird es mal wieder Zeit…
Dein Beitrag macht jedenfalls neugierig!
LG und noch ein schönes Wochenende, Thomas
Wie der Film in den Kinos gestartet ist war ich auch mit meiner Gattin und Sohn bei Avatar und wir waren auch restlos beigeistert.
Nur wir haben es uns nicht in 3D angesehen sondern nur Digital.
Mein Sohn war dann nochmal und hat es sich auch in 3D angesehen.
Lg,
Rewolve44