Wenn die virtuelle Welt zum Ersatzleben wird.
Wird das Internet überstrapaziert oder findet das Leben im Übermaß online statt, dann spricht man von einem gesundheitsgefährdenden Suchtverhalten. Die innere Balance schwankt, ein Teil der Persönlichkeit kippt.
Suchtfallen finden sich leicht: soziale Netzwerke, Chats, Foren, Blogs, Onlinespiele, spezielle Communities, Tauschwerke, Shops, usw. usf. so weit ein Mausklick reicht. Virtuelle Freunde finden sich leicht und in Massen – viele virtuelle Glücksmomente par excellence.
Zugunsten des Internets mit all seinen Aktivitäten werden vor allem Schlaf, Essen, Körperpflege, allgemeine Pflichten – also der gesamte geregelte Tagesablauf und soziale Kontakte vernachlässigt.
Ist der PC einmal defekt, kommt es zu Entzugserscheinungen wie Übellaunigkeit, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Schweißausbrüchen, Nervosität … besonders gefährdet sind ohnehin depressive oder einzelgängerische Menschen, aber auch Menschen, die sich leicht leiten lassen. Man könnte die Sucht auch als Realitätsflucht, Spieltrieb oder übersteigerte Experimentierfreudigkeit umschreiben.
Der Betroffene merkt die Krankheit viel zu spät, eine Integration in einen normalen Tagesablauf lässt sich ohne professionelle Hilfe kaum schaffen.
Eine Therapie ist gar nicht so einfach – bei einem Alkoholiker zum Beispiel führt die Heilung über eine strikte Abstinenz. Einen Computer mit Internetzugang kann man kaum aus seinem Leben streichen, da heutzutage viele Berufe nicht ohne ausgeführt werden können bzw. auch Teile des Privatlebens günstig(er) über das Netz zu bewerkstelligen sind.
Falls du dich betroffen fühlst – such dir dringend Hilfe! Falls du dir nicht sicher bist – das Internet - na was/wer sonst?! – bietet Hilfestellung in Form von sg. Persönlichkeitstests:
Ich bin clean – sozusagen! Jedes andere Ergebnis hätte ich sowieso als Humbug abgetan
Sie haben 24 Punkte erreicht.
Sie nutzen das Internet dosiert und haben das Surfen im Griff. Neben dem Internet haben Sie offensichtlich noch andere Freizeitaktivitäten, die Ihnen Spaß machen.
Sie scheinen nicht unter einer Internetsucht zu leiden.
Wenn Sie trotzdem den Eindruck haben, Ihr Surfverhalten stelle ein Problem dar,
dann suchen Sie Hilfe.
via Internetsucht-Test
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Liebe Isabella!
Erst habe ich immer meinen Sohnemann geschimpft, wenn er nicht vom Bildschrim weg kam. Jetzt,….geht es mir ähnlich.
Aber,….erst erledige ich die wichtigen Dinge und erst dann schalte ich an. Das Problem,….ist das Ausschalten…..
Am Anfang war´s auch ganz schlimm, als ich den Blog anfing zu schreiben. Ich kam kaum noch zum essen, Magenschmerzen, Schweißausbrüche, ach, schau her,….das kenn´ ich doch auch aus Anfangszeiten…..
Ich bin weder depresiv noch betreibe ich Realitätsflucht…..dennn dazu bräuchte ich kein Internet…..es gibt ja so viele Ebenen…..
Gut, Einzelgänger war ich schon immer,….Jörg übrigens auch.
Deshalb mache ich auch von Zeit zu Zeit ein paar Tage Pause und faß die Tasten nicht mal an…..
Guter Beitrag, regt zum nachdenekn an.
Liebe Grüße
Grey Owl
Die richtige Dosierung ist eben – wie bei allem – das “Geheimnis”.
Wer sich dessen bewusst ist, darüber nachdenkt, gewinnt.
Danke dir und liebe Grüße
Isabella.
Das hab ich doch sofort ausprobiert.
Obschon die drei möglichen Antworten mir zu wenig Differenzierung boten.
Bei einigen Fragen mußte ich so zu global antworten.
Aber — ich bin nicht internetsüchtig, obschon ich schon ziemlich viel Zeit am Rechner verbringe.
Aber außer Surfen bin ich ja auch mit Photoverarbeitung und anderen Dingen geschäftigt.
Ob ich nun am PC ein Fotobuch erstelle, oder mit Kleber ein Album mit Photos anfertige ist für mich in Prinzip die gleiche Arbeit, somit fallen die Stunden nicht unter den Bereich der süchtig macht.
LG
Agnes