Vater habe ich keinen mehr zu beehren, also gibt es doppelte Aufmerksamkeit für meinen Schwiegervater und meinen Mann – im Zusammenspiel mit den Kindern versteht sich.
Wir bereiten ein nettes Frühstück, eine schmucke Torte für den Nachmittag und werfen den Grill am Abend an. Ich kann mir allerdings sowieso nicht vorstellen, dass uns Frauen diese Männerdomäne überlassen wird. Nicht mal am Vatertag! Ist aber nicht schlimm, wir tun weiterhin so, als ob Männer die besseren Grillofenanwerfer und Fleischgarer sind. Dazwischen lassen wir es uns im Strandbad gut gehen. Das Wetter die Wasseertemperatur des Sees passen. Den Brauch, dass Männer bzw. Väter sich an diesem Tag zusammentun und ohne Frauen ihrer Lieblingsbeschäftigung
nachgehen kennen wir nicht. In anderen Ländern soll so ein Tag ja oftmals furchtbar ausarten (habe ich irgendwo gelesen!) … obwohl es dazu einen historischen Hintergrund gibt.
Wie unterschiedlich Vatertag gefeiert wird, wie das Datum sich unterscheidet zeigt Wikipedia / Vatertag. Ein paar Worte zum Vatertag und seiner Entstehung habe ich auch im letzten Jahr hinterlassen.
Tortenwunsch war oder ist ein Früchteboden mit Mascapone, ich habe die fettreiche Creme ein wenig abgewandelt. So viel Fett tut weder den Vätern und schon gar nicht den Müttern gut… ganz uneigennützig sind wir dann ja doch nicht.
Ich wünsche allen Vätern, die heute “ihren” Tag feiern dürfen, alles Gute!
Was macht einen guten Vater aus? Ich denke, wenn er für die Kinder die gleichen Eigenschaften mitbringt wie die Mutter. Ohne großen Unterschied. Wenn er sich in dergleichen Fürsorge den Kindern widmet – ein Vater, der nicht nur aus der Ferne liebt. Einer der tröstet, aufmuntert, unterstützt – aber auch Fußball spielen kann und Puppen wieder zusammen flickt! ![]()
Die meisten heutigen Väter sind wohl auch so. Andere sollten dies dringend lernen. Es ist nie zu spät! … und man wird für erlebte Kinderliebe reich belohnt.
Nochmal alles Gute an die stolzen, glücklichen, liebenden, fürsorglichen, verantwortungsvollen, alleinerziehenden Vätern – aber auch an die verschwundenen, fortgejagten, gefühllosen, reuigen, aus welchen Gründen auch immer.
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