Am 27. November 2007 gab ich hier im Blog das erste Mal den Hinweis auf mein Leiden mit den Halswirbeln. Der Befund zeigte Abnützungserscheinungen, die Schmerzen wurden mit der Zeit immer heftiger. Der Arzt riet mir dringlichst, nicht mehr zu Joggen, zu Skaten, mit dem Rad oder Schi zu fahren. All diese Belastungen sind für meine Arthose ungünstig.
Diesen Rat nahm ich nicht gerne an, aber die Spritzenbehandlungen sind auch nicht lustiger als eine Runde Joggen. Ich verzichtete – allerdings ohne Bewegung geht gar nicht. Das halte ich für die Gesundheit (dennoch!) sehr wichtig, zudem hält sie auch den Geist fit.
Ich stieg also nach einem Monat strenge Therapie auf sanftes und mit der Zeit immer weniger sanftes Nordic Walking um. Der Bewegungsablauf macht Spaß, aber die richtige Erfüllung ist es für mich nicht. Ich habe den laufenden Freizeitsportlern wehmütig hinterhergesehen …
Im Mai 2008 begann ich mit einer Physiotherapie. Die erlernten Übungen mache ich auch jetzt noch regelmäßig. Sie stärken die Muskulatur um die HWS und lösen Verspannungen auf.
In den letzten Wochen schwindelte ich zwischen das Nordic Walking immer wieder mal eine kurze Joggingrunde. Kurz vor allem deshalb, weil die Kondition anfänglich nicht mitsielte. Ich habe nicht das Gefühl, dass ES mir schadet. Außerdem habe ich meinen “Sport” wieder, ich freue mich darüber.
Ich habe nun beschlossen jeden zweiten Tag eine Stunde (“ordentlich”) zu joggen – ohne schlechtes Gewissen. Es wird schon passen … es fühlt sich einfach gut an.
Joggen – meine Gedankenfussel vom 2.4.2006 dazu.
Suche in den Archiven
Aktuelles bequem per Abo













