Oft diskutiert und völlige Pattstellung unter dem Strich – für mich jedenfalls. Twitter ist durch die weltweite Teilnehmerzahl hochaktuell, je nach “Abos” hochinteressant, ein guter Treffpunkt, um seine Gedankengänge zu vertiefen oder einfach simpler Smalltalk oder gar purer Voyeurismus. Je nach Belieben. Vogelfrei.
Es läuft nebenbei und erschließt neue Möglichkeiten der Kommunikation und vor allem der Informationsbeschaffung, durchaus top empfehlenswert!
Vor einigen vielen Wochen bin ich auf diesen ORF-Artikel gestoßen: Twitter ohne Anfang und Ende
Es hilft alles nichts. 2009 wird Twitter Pflicht. Wer nicht mitmacht, ist sozial tot.
Auszug aus og. ORF-Artikel
Sozial tot? Also bitte – man könnte ja auch sagen, wer zu lange vor dem Bildschirm sitzt, schleudert sich ins soziale Out. Muss man denn alles mitmachen? Ist denn Online-Kommunikation wichtiger als greifbare Bekannt- und Freundschaften? Ein nettes von Auge-zu-Auge-Tratscherl ist doch sinnvoller als Gezwitschere im Netz. Allemal.
Man muss nicht, aber man kann! Die Möglichkeiten von/mit/bei Twitter sind unerschöpflich.
Bloggen führt offenbar über Kurz oder Lang wohl unweigerlich zum Microbloggen, jedenfalls hat mich derEcki vor einiger Zeit durch einen Blogbeitrag auf den Gedanken gebracht, dass ich mein eingerichtetes Twitter-Account” näher betrachten könnte.
Ein Einstieg könnte auch durch Tageszeitungen etc. animiert sein.
Twitter ist ein Tool, ein Angebot für das Microblogging. D.h. 140 Zeichen lange Mitteilungen an die “Verfolger/Followers” zu bringen – ähnlich einem Messenger oder einer SMS. Darüberhinaus konsumiert man die Nachrichten der “Verfolgten/Following”. Ausgetauscht werden qualifizierte oder persönliche Mitteilungen – je nach dem wen man denn nun “folgt” und welche Absichten gehegt werden – die große Plauderei, wenn man so will – unterhaltsam, wissenswert, interessant, belanglos, überraschend – you know?!
Aber nicht nur ganz privat, auch Nachrichtendienste, Firmen, Politiker, Fachleute und Promis twittern vor sich hin.
Hast du ein Problemchen, wird dir wahrscheinlich recht schnell geholfen werden. Hast du keines, kannst du dir eines aussuchen!
Dennoch – zunächst stand ich diesem Medium ein wenig ratlos gegenüber. “Freunde einladen”, tja welche denn? Die wenigen aktiven Online-Kontakte, die ich habe, twittern (noch) nicht und so gerne bequatsche ich fremde Menschen nicht grundlos.
Gut zunächst war da ja derEcki! Ich konnte zumindest seine Spur aufnehmen. ![]()
Es ist nicht unbedingt meine Sache, öffentlich zu erzählen, was ich gerade mache oder denke. Na, das sagt jemand, der ein Fusselblog betreibt! *grinsel*, ich habe aber schnell feststellen können, dass es das nicht braucht! Der Sinn liegt wesentlich differenzierter – Tweets unterliegen keinem Schema, der Austausch erfolgt individuell – informativ oder im Plauderton.
Zunächst kann ein wenig Theorie und Recherche nicht schaden. Dafür gibt es im Netz jede Menge Stoff. Twitter ist umstritten – die einen haben ihren Spaß und Nutzen daran, die anderen halten es so notwendig wie Schuppen im Haar.
Links zu “Twitter”:
Micorblogsearch und Twittersearch half mir anfänglich ein wenig, durch einige Treffer themenorientiere Tweets zu finden. Durch das Klicken von Profil zu Profil finde ich ebenfalls interessante Microblogger. Und während ich suche, trudeln schon einige Mails ein, dass “ich” ebenfalls verfolgt werde. Dieses Prozedere der Kontaktaufnahme mag sich für Nichtkenner der Materie befremdlich lesen, aber irgendwie schlittert man so rein … und die Sache wird interessant. Kontakte sind unverbindlich, Twittern ist kein belangloser Chat, wie ich eigentlich befürchtet habe. Twittern ist eben microblogging – unabhängig und frei – wie ein Vögelchen.
Klar ist, dass Twittern niemals ein Blog ersetzen kann oder soll. Aber es ist eine nette, kurzweilige Ergänzung. Vor allem um jede Menge Gedankenfussel los zu werden, aus denen sich kein Blogbeitrag schreiben lassen möchte – und um themenbezogene Kurzinformationen zu sammeln.
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Hallo Isabella!
Zum ORF-Artikel:
Ich frage mich, wieviel Prozent von den Leuten wissen, was mit “Twitter” gemeint ist. So betrachtet bewegen wir uns unter vielen “Toten”.
Gruss schlagloch.
Hallo schlagloch,
es gibt noch immer genug Leute, die einen großen Bogen um das Internet machen, geschweige denn jeden Trend verfolgen und kennen.
… dieser Artikel ist schlecht recherchiert und stellt Twitter in einseitigem Licht dar.
In anderen Ländern wird Twitter allerdings gerade von Journalisten genutzt … immerhin gibt es “Echtzeitberichte” von Augenzeugen z.B.
Schöne Woche wünsche ich dir
lG Isabella.