Die Faschingsfestivitäten habe ich relativ gut überstanden. Der Kopf brummt heute allerdings ein bisserl. Gerade recht zur Einstimmung auf die Fastenzeit!
Nicht aus stark religiösen Gründen, eher dem Wohlfühlgedanken entsprechend ist heute der 1. Tag von 40 meiner Fastenzeit nach F.X. Mayr und Rauch.
Der Verzicht auf Speisen, der Verzicht auch auf die alltägliche Speisenroutine tut einfach sehr gut. Er gibt neue Kraft und lässt Körper und Seele entrümpeln. Dieser Verzicht ist ein absoluter Gewinn.
Anfänglich ist es nicht leicht aus dem gewohnten Essverhalten auszubrechen. Am schwierigsten ist für mich das “Zelebrieren” des Frühstücks (Mais- bzw. Dinkelbrei oder Semmel mit Milch), das einerseits viel Zeit in Anspruch nimmt und das an meiner Morgenmuffelei scheitert. Aber ich weiß aus Vorjahren, dass sogar diese Muffeligkeit nach einigen Tagen verschwindet – neben vielen anderen Beschwerden.
Schwierig ist auch das Trinken. 3 – 4 Liter Wasser, Tee oder Basenbrühe sollen es über Tag schon sein!
Zeitlich nicht so leicht zu managen sind auch die Arztbesuche, Bauchmassagen, Leberwickel, Basenbäder und die Bewegung. Meine Nordic-Walking – Einheiten behalte ich bei, an anderen Tagen reicht ein ausgedehnter Spaziergang.
Gar nicht schwierig empfinde ich es allerdings für meine Familie zu kochen. Der Versuchung von den Töpfen zu kosten oder gar mehr zu essen widerstehe ich locker. Im Gegenteil, nach einiger Zeit sind für mich die Kochgerüche (vor allem, wenn Fleisch gebraten wird) nicht besonders verlockend. Außerhalb der Fastenzeit kaum vorstellbar.
Und ich weiß: Danach schmeckt alles viel besser! Auch auf das darf ich mich freuen.