orange Gedanken- und Fotofussel

Alltägliches, Besonderes und die Fussel dazwischen.

Archiv vom März, 2008

Online zur Bikinifigur

Sonntag, 30. März 2008, 22:35 UhrKOMMENTIEREN

Oh doch ich weiß, was “gesunde Ernährung” bedeutet. Die Theorie kenne ich aus unzähligen Sachbüchern und Ernährungsberatungen. Ich möchte meine Familie und mich gesund ernähren, aber irgendwie klappt das nur beschränkt. Eine Zeitlang achte ich beim Einkauf und beim Kochen darauf, dann schleicht sich wieder der hausgebackene Schlendrian ein. Im Alltag ist es auch nicht immer leicht, sich ausgewogen zu ernähren. Mir fehlt vor allem zu Mittag die Zeit zum ausgewogenen, abwechslungsreichen Kochen und wenn, dann schaffe ich es bis 20.00 Uhr, mich an gewisse Vorgaben zu halten und danach wird anständig daneben geschlagen. Das Abendessen fällt demnach auch für die Familie aus oder es fällt zu üppig und zu spät aus.
Mit dem Freizeitsport ist es ähnlich, mal über Monate konsequent und mit Freude, mal überhaupt nicht. Das hat gesundheitliche Gründe oder das ist pure Bequemlichkeit.

Naja so kommt es, dass mein Gewicht ständig schwankt. 5 kg auf oder ab (macht in Summe auch mal 10 kg) ist für mich normal. Das will ich so aber nicht.
Außerdem neigt mein jüngerer Sohn, sich meinem Problem anzuschließen.

Wie geschrieben, ich habe sehr viele Sachbücher und auch Kochbücher zum Thema sowie Anleitungen von Ernährungsexperten. Ohne ständige Motivation geht hier anscheinend gar nichts.

Also habe ich beschlossen, mir diese Motivation online zu besorgen. Seit ein paar Tagen bin ich bei einem “schlanker-leben-Portal” angemeldet. Dieses enthält für mich einen eigenen Bereich, eine Art Tagebuch mit Entwicklungs- und Gewichtskurven, Ernährungsplänen und dem sg. “Kost-Manager”. Das ist das Herzstück dieser Plattform. Dort können Rezepte oder Lebensmittel und Getränke eingetragen werden, die man im Laufe des Tages isst und auch die Aktivitäten. Aufgrund der persönlichen Daten wird so der Kaloriebedarf ermittelt sowie auch andere Werte wie Kohlenhydrate, Proteine, Fettanteile usw. Alleine diese Werte vor sich zu sehen, hat schon etwas für sich. Außerdem gibt es eine Rezpetdatenbank mit über 500 Speisen. Das ganze System ist in 3 Schritten aufgebaut; Abnehmen – Ernährungsschulung – Gewicht halten.
Weitere Angeboten sind verschiedene Diskussionsforen mit Experten oder anderen Mitgliedern, Neuigkeiten zum Thema und jahreszeitlich abgestimmte Artikel zu bestimmten Lebensmitteln.

Klingt jedenfalls gut! Ich bin schon gespannt, ob ich die 3 im Voraus bezahlten Monate durchhalte bzw ob ich es so schaffe, eine Ernährungsumstellung mit der ganzen Familie durchzuziehen. ;-)

Klug – Dumm (Heine)

Sonntag, 30. März 2008, 6:19 UhrKOMMENTIEREN

Ein Kluger weiß alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
Heinrich Heine, 1797 – 1856,
deutscher Dichter und Journalist

Ja bestimmt ;-) – wie klingt denn das in Bloggerohren?

Steirisches Geschnetzeltes

Samstag, 29. März 2008, 18:21 UhrKOMMENTIEREN

In Kochbüchern nennt sich dieses Gericht “Steirisches Katzeng´schroa”, ich mag diese Bezeichnung überhaupt nicht ;-) – Katzen habe ich weder bei der Zubereitung noch beim Verzehr jemals schreien gehört. Aber diese Art von “Geschnetzeltem” schmeckt so gut, dass sich möglicherweise auch Katzen darum streiten würden.

Für einen größeren (Ein-) Topf benötigt man:
je ein Viertel Kilo mageres Schweine-, Rind- und Kalbfleisch
1 – 2 große Zwiebel
etwa ein halber Liter Rindsuppe (auch Instant)
geriebene Zitronenschale (eine Zitrone reicht)
2 KL Majoran, Thymian und Estragonsenf, 1 KL Kümmel
1 Schuss Essig
2 mittlere Essiggurkerln
20 g gehackte Kapern
je 1/8 Liter Sauerrahm und Sahne

Die Zwiebel hacken und in zerlassener Butter oder Öl rösten, das gewürfelte Fleisch dazugeben und anbraten – mit dem Essig ablöschen und mit der Suppe aufgießen – die Gewürze beimengen… etwa eine halbe Stunde zugedeckt garen. Die Gurkerln kleinschneiden und zusammen mit den Kapern dazugeben – nochmals eine viertel Stunde dünsten. Ev. nochmals mit Suppe oder Wasser auffüllen, Rahm mit Mehl (nach Bedarf, je nachdem wie die Konsistenz der Sauce sein soll) glattrühren, unterrühren und noch ein paar Minuten zugedeckt garen.
Das ganze wird mit Kapern und Petersilienzweigen garniert.
Dazu passen Nudel oder Nockerln (Spätzle) gut, aber auch Reis oder Kartoffel.

Man kann auch als vierte Fleischsorte Leber zubereiten und auch mit einer Prise Muskat würzen. (hab ich aber noch nie probiert)

Sommerzeit

Freitag, 28. März 2008, 17:21 UhrKOMMENTIEREN

Dieses Wochenende ist es wieder so weit! Uns wird doch glatt eine Nachtstunde unterschlagen – wie jeden letzten Sonntag im März beginnt die Sommerzeit. Zum Glück bekommt man die Stunde aber am letzten Sonntag im Oktober wieder zurück.
Dennoch könnten die Hormone verrückt spielen …

Die Sommerzeit wurde in den 80er Jahren in unseren Ländern wieder eingeführt. Energiesparmöglichkeiten wurden gesucht, um der Ölkrise entgegen zu wirken und in ihr wieder gefunden. Der Einfall der Sommerzeit wird einem gar nicht so ernst zu nehmenden Aufsatz von Benjamin Franklin aus dem Jahre 1784 zugeschrieben und wurde bis zu Zeiten des ersten Weltkrieges in einigen europäischen Ländern und in den USA praktiziert. Der Einwand der Bauern, dass sich die Nutztiere auf diese Zeitkorrektur bzw. -verschiebung nicht einstellen werden können, hat sich als haltlos erwiesen.

Was wären wir ohne Uhr? Kaum vorstellbar dieses Richtmaß nicht zu haben – Chaos pur. Wie machten das nur unsere Ahnen?
Früher war die Sonnenuhr, die schon mehr als Tausend Jahre bekannt ist, das einzige Mittel zur Zeitangabe. Sie war an Rathäusern oder Kirchtürmen angebracht, sodass sie von den Einwohnern gut wahrgenommen werden konnte. Zeit spielte damals jedoch noch eine untergeordnete Rolle im Tagesablauf. Man orientierte sich eher am Tageslicht im allgemeinen. Der Brauch des täglichen “Ave-Läutens” der Kirchenglocken um Punkt Zwölf Uhr mittags begründet sich wohl im 15. Jahrhundert daraus, dass auch die am Feld arbeitenden Menschen diesen markanten Zeitpunkt des Tages aufmerksam gemacht wurden. Auch heute läuten die Glocken zu dieser Tageszeit und läuten andererseits auch andere Ereignisse ein, wie Messen, Begräbnisse, Taufen, Katastrophen o.ä.

In Zeiten mobilen Verkehrs – etwa seit der Erfindung der Eisenbahn – kamen die Menschen jedoch dahinter, dass die Sonne nicht als einheitliches Messgerät der Uhrzeit zur Verfügung steht, da sie in nur wenige hundert Kilometer Entfernung schon um einige Minuten differiert. Die Länder der Welt einigten sich so vor mehr als hundert Jahren auf eine Zeitzoneneinteilung und wies unseren Breiten die “Mitteleuropäische Zeit” zu.

Und damit begann dann wohl der Stress – mit den Terminen, dem Zuspätkommen, dem Tagesablauf nach dem Minutenzeiger…

kurze Arbeitswoche – Mittwoch

Mittwoch, 26. März 2008, 6:07 UhrKOMMENTIEREN

Ein Lichtblick ist es ja schon, wenn die Arbeitswoche am Mittwoch beginnt. Nur noch drei Tage und ab ins Wochenende.

Gott hat den Mittwoch geschaffen, um uns daran zu erinnern, dass wir Dienstag in Verwirrung waren.
Eduard Douwes Dekker, 1820 – 1887
niederländischer Kolonialbeamter und Schriftsteller

In Verwirrung war ich gestern keineswegs! Im Gegenteil, der Urlaubstag nach den Osterfeiertagen war notwendig und wurde dementsprechend genutzt.

Im 10. Jhdt. ist in deutschen Gebieten der Begriff mittewoche entstanden. Im heidnischen Volksglauben ist der Mittwoch ein Glückstag. Allerdings wurde er vom christlichen Gedankengut her zu einem Unglückstag. Judas hat Christus bekanntlich an einem Mittwoch verraten. Der allgemeine Volksglaube hielt daran fest und so entstanden einige Unanehmlichenkeiten zu diesem Tag: Angeblich bekomme man Kopfschmerzen, wenn man sich an diesem Tag den Kopf wäscht … geborene Kinder haben wenig Glück im Leben und sterben bald … Kinder soll man nicht das erste Mal in die Schule schicken, weil sie in weiterer Folge nichts lernen … keine Taufen oder Hochzeiten an diesem Wochentag, weil … !

Ich halte mich in diesem Fall eindeutig an das Heidentum! ;-)

Kommentare

  • Evelinezu ABC-Teekesselchen #D: mach ich :) *hinwill*
  • Evelinezu ABC-Teekesselchen #E: jaaaaa – einmal vom Linken bitteschön ;-) )) Griassle, hier und dort .-))...
  • Andizu ABC-Teekesselchen #E: Wenn ich wählen dürfte, würde ich ganz klar das erfrischende Eis vorziehen. Ich liebe...
  • Rewolve44zu ABC-Teekesselchen #E: Also bei ersten Foto konnte ich mich ja anfreunden, darauf freue ich mich schon...
  • Rewolve44zu März: Ja, aber du schreibst ja “Botanisch gesehen ist die Frühlingsknotenblume der erste Bote. Sie...

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