orange Gedanken- und Fotofussel

Alltägliches, Besonderes und die Fussel dazwischen.

Archiv vom Dezember, 2007

Einen guten Rutsch!

Montag, 31. Dezember 2007, 11:41 UhrKOMMENTIEREN

… wünsche ich allseits!

Dieser Ausspruch ist nicht überall bekannt – er leitet sich vom jiddischen “Gut Rosch” ab, was soviel wie “Guter Anfang” bedeutet. (hebräisch Rosch = Anfang, Beginn).

Für den letzten Tag des Jahres ist ein Papst Namensgeber. Silvester starb am 31.12.335 und wird als Heiliger verehrt.

Wie dem auch sei, heute wird ordentlich gefeiert – das neue Jahr eingeläutet. Mit einem Glas Sekt auf die Zukunft angestoßen – Prost! – leitet sich vom lateinischen “prosit” ab, das “es möge nützen” bedeutet.

Mögen also all die Wünsche, all die Glücksbringer, all die Bräuche und Sitten rund um den Jahresbeginn ihren Nutzen nicht verfehlen!

Nordic Walking

Sonntag, 30. Dezember 2007, 20:06 UhrKOMMENTIEREN

Meine Arthrose der Halswirbelsäule verursacht Beschwerden, die bei manchen Beschäftigung ziemlich übel sind. Alltägliche Bewegungen verursachen Schmerzen, die ich mir nicht gefallen lassen will – manche Bewegungen muss ich machen und manche will ich machen.
Der Arzt hat es mir ja ohnehin schon vor einigen Wochen erklärt. Sportarten, die die HWS belasten sollte ich vermeiden – aber der richtige Sport ist grundsätzlich gut, dann klappts auch im Alltag besser.
Blöderweise sind es MEINE Sportarten – Joggen, Radfahren, Skaten und dergleichen oder Schifahren. Ganz darauf verzichten werde ich nicht, sondern mit anderen Bewegungen meine HWS stärken oder zumindest die Muskulatur in diesem Bereich. Sonst kann ich mich in Zukunft gar nicht mehr bewegen, befürchte ich. Keine Schmerzen habe ich, wenn im Bett bleibe und mich nicht bewege, aber das will ich nicht. Laut Arzt stehen Kraftübungen im Fitnesscenter ganz vorne. Ich will aber raus, Sport in Räumen voller verschwitzter Menschen mag ich nicht.

Einen Weihnachtsgutschein habe ich in Nodic-Walking-Stöcke umgewandelt. Bisher dachte ich, dass dieser Sport – sofern Gehen mit Stöcken als Sport bezeichnet werden kann ;-) – nur etwas für stark Übergewichtige oder ältere Menschen ist. Außerdem sieht es komisch aus…
Von einem Trainer habe ich mir Grundsätzliches zu den Bewegungsabläufen erklären lassen und dann ging es heute am Nachmittag los. Eineinhalb Stunden im flotten Schritt, die Stöcke im Einsatz! Ich muss schon zugeben, dass mir das Spaß machte. Und … es ist schon ein bisserl anders als spazieren!

Nordic-Walking bei Wikipedia.

Warum Männer …

Samstag, 29. Dezember 2007, 21:39 UhrKOMMENTIEREN

… nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können.

Endlich kamen wir dazu, ins Kino zu gehen :-) Die nachweihnachtliche Ruhe machts doch möglich!

2000 erschien das Buch “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können” von Allan und Barbara Pease. Ein Sachbuch, das das Rollenverhalten und die daraus resultierenden (Beziehungs)Missverständnisse zwischen Mann und Frau aufdecken soll. Klischees, die das Leben schreiben muss. Witzig aufbereitet und dennoch fehlt es nicht an einer gewissen Sachlichkeit, die die These vertritt, dass sich das Verhalten der Geschlechter in frühester Evolution verankert. Das Buch – das Nachfolgebuch weniger – fand ich damals nicht schlecht und so war ich trotz nicht allzuguter Bewertungen auf den Film gespannt.

Tja, der Film von Leander Haußmann war auch nicht schlecht. Kein Lehrfilm, sondern leichte Unterhaltung, nicht tiefsinnig, aber mit Witz und Humor aufbereitet. Dazu tragen nicht zuletzt die überzeugenden Schauspieler Benno Fürmann, Jessica Schwarz und Uwe Ochsenknecht bei … und natürlich auch die anderen. Herzensbrecher und Powerfrau, Alphamännchen und sein Weibchen – Stereotype mit Happyend.

Unter dem Strich betrachtet haben wir Menschen oder besser gesagt die Spezies Mann und Frau demnach nichts dazugelernt. Wir leben trotz modernen Einflüssen, wachsendem Verstand in völlig unterschiedlichen Welten. Schaut man in Beziehungen hinein, muss man zugeben, dass dieser Unterhaltungsfilm der Realität ziemlich nahe ist…

Zwischen den Jahren

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 20:04 UhrKOMMENTIEREN

Die zwölf Tage zwischen dem Christtag und Heiligen Dreikönige umgibt mancherlei Brauchtum und Aberglaube – zählen sie doch zu den dunkelsten Tagen im Jahr. Die “Zwölften” wurden beim Übergang vom Mondjahr mit 354 Tagen zum Sonnenjahr mit 366 Tagen eingefügt und somit der Christtag und die Erscheinung des Herrn getrennt. Die Kirche wusste somit die Weihnachtsfeiern auf diese Tage beschränkt.
Im Alltag herrscht Waschverbot (Körper und Wäsche) und Kehrverbot von Mist. Wer sich daran nicht hält bekommt Läuse!? Außerdem sollte man sich an das Spinnverbot halten, sonst erscheint die Percht (hier in der Form der Frau Holle).
Am besten ist es ohnehin, diese Zeit ruhig in den Häusern zu verbringen, treiben sich doch draußen Schimmelreiter und Werwölfe herum. Die wilde Jagd ist eröffnet…
Ansonsten ist es eine Zeit der Orakel, die heute noch gerne am Silvesterabend Bedeutung findet. Zum Beispiel in Form von Bleigießen oder ähnlichem.

Die Zwölften sind auch weitläufig als Rau(c)hnächte bekannt. Obwohl sich hier auch der 21. Dezember, der Thomastag, dazugesellt. Besonders an den Vorabenden hoher Feste – also Weihnachten, Dreikönig aber auch zu Neujahr – werden Wohnräume und Ställe geräuchert. Das Verbrennen von Harzen oder auch Heilpflanzen setzt deren Aromen frei und verscheucht Dämonen oder andere böse Geister.

Zur Feier des Ende der Zwölften werden mancherorts Perchtenumzüge abgehalten. Ansonsten geht man dazu über, sich auf den Frühling zu freuen. Der könnte heuer jedoch auf sich warten lassen. Es heißt doch “Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee”. Weiße Weihnachten hatten wir nicht.

Mathematik zu Weihnachten

Sonntag, 23. Dezember 2007, 16:00 UhrKOMMENTIEREN

Ich habe die Arbeit schon erledigt. Oder nein, das Vergnügen hatte ich schon ;-) Im letzten Abdruck hatte ich gestern alle Geschenke gekauft und die meisten davon weihnachtlich verpackt. Nicht sehr aufwändig ist die Verpackung – aber hübsch sollen die Geschenke schon unterm Christbaum auf die Empfänger warten.

Leider habe ich den Artikel auf orf.at zu spät entdeckt. Ich hätte doch glatt für das Einpacken der Weihnachtsgeschenke einen Taschenrechner benötigt. Ist selbstverständlich für das nächste Jahr im hintersten Hinterstübchen notiert! ;-)

Die ideale Verpackungsformel für Weihnachtsgeschenke.

Kommentare

  • Andizu ABC-Teekesselchen #E: Wenn ich wählen dürfte, würde ich ganz klar das erfrischende Eis vorziehen. Ich liebe...
  • Rewolve44zu ABC-Teekesselchen #E: Also bei ersten Foto konnte ich mich ja anfreunden, darauf freue ich mich schon...
  • Rewolve44zu März: Ja, aber du schreibst ja “Botanisch gesehen ist die Frühlingsknotenblume der erste Bote. Sie...
  • Rewolve44zu März: Super das Foto und die Info dazu, ich dachte im ersten Augenblick, bevor ich das Fenster...
  • kernibikernzu März: Schön, was du immer zusammenträgst. Und sehr ansprechend illustriert! LG, Thomas

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