orange Gedanken- und Fotofussel

Alltägliches, Besonderes und die Fussel dazwischen.

Archiv vom Mai, 2007

Bowling

Dienstag, 29. Mai 2007, 13:55 UhrKOMMENTIEREN

Der letzte Kegelabend ist schon eine Weile her, ein wahrer Fan davon war ich allerdings nie. Nun habe ich mich bereits das zweite Mal – oder besser gesagt, die ganze Familie – in Bowling versucht. Entweder liegt es an der relativ neuen Anlage in unserer Bowling-Arena oder an den bunten Bällen *g* – mir macht es Spaß!

Darin werde ich mich wohl öfter versuchen – ich hoffe, mit etwas mehr Geschick als gestern. *grinsel*. Zwar waren einige Würfe nicht schlecht, aber nach drei Spielen lag ich ziemlich weit hinten. Naja…

Das Kegelspiel an sich ist übrigens schon sehr alt. Es war bereits in der Antike oder bei den alten Ägyptern bekannt. An den Bahnen und der Technik wurde lange gefeilt. Schiller und Goethe waren begeisterte Kegler, habe ich gelesen. In der Neuzeit wurde das Kegeln allerdings als Wett- und Glücksspiel sehr strapaziert bis es letztendlich verboten wurde. 1837 – sagt Wikipedia – wurde dann Bowling als List gegen dieses Verbot “erfunden”. Zehn statt neun Kegel, anders aufgestellt und andere Zählweise – das Bowling war geboren.

Rückblick

Montag, 28. Mai 2007, 22:28 UhrKOMMENTIEREN

Einen Runden zu feiern ist gar nicht so schlimm. Hatten doch alle Recht, die auch einen mit einem 4er davor hinter sich haben.
Die Feier war jedenfalls “artgerecht”. Lustig, weil sich meine Gäste allerhand nettes und unnettes einfielen ließen. Beschaulich, weil ich meiner Krise durch gute Ratschläge enthoben wurde *grinsel*. Bis in die Morgenstunden – Ausdauer ist noch reichlich vorhanden. ;-)

Ich danke auch an dieser Stelle nochmals für die vielen Glückwunschkarten und E-Mails! Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut.

Zum Rückblick gibt es auch eine Vorschau – zwei Feiern habe ich noch vor mir. Ich freue mich schon darauf. Und nun habe ich noch jede Menge Zeit bis zum nächsten Runden.

40

Donnerstag, 24. Mai 2007, 20:12 UhrKOMMENTIEREN

Mit vierzig Jahren wird der Mensch gescheit. Die anderen dreißig Jahre, die er gescheit ist, ärgert er sich darüber, nicht früher gescheit geworden zu sein. Dabei sollte er froh sein, daß er erst mit vierzig gescheit wurde. Wäre er es mit zwanzig geworden, würde er mit fünfzig sterben; denn länger als dreißig Jahre hält‘s kein gescheiter Mensch auf der Welt aus.
(Gottlieb Moritz Saphir)

Die ersten vierzig Jahre unsers Lebens liefern wir den Text, die folgenden dreißig den Kommentar, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes nebst der Moral und alle Feinheiten derselben erst recht verstehen lehrt.
(Arthur Schopenhauer)

Fünfunddreißig Jahre ist ein reizvolles Alter. Es gibt Damen allerhöchster Geburt, die aus freier Wahl jahrelang fünfunddreißig bleiben, nachdem sie vierzig geworden sind.
(Oscar Wilde)

Eine Frau ist ein Engel mit zehn, eine Heilige mit fünfzehn, ein Teufel mit vierzig und eine Hexe mit achtzig.
(aus England)

Mit zwanzig Jahren regiert der Wille, mit dreißig Jahren der Verstand und mit vierzig Jahren das Urteilsvermögen.
(Benjamin Franklin)

Ich kann es nicht fassen, wie schnell die letzten zehn Jahre vergangen sind… und befürchte, dass die nächsten zehn noch schneller vergehen werden. Zwei Tage gebe ich mich der mittelschweren Krise noch hin, dann schließ ich mich am besten den Worten von O. Wilde an …

Komm niemals zu spät!

Dienstag, 22. Mai 2007, 17:15 UhrKOMMENTIEREN

Ein Pfarrer wurde zum 25. Jahrestag seines Dienstantritts in der Gemeinde
mit einem Bankett geehrt. Fast alle geladenen Gäste waren gekommen.
So beschloss der Pfarrer, zur Begrüßung ein paar Worte zu
sagen:

“Ihr versteht doch”, begann er, “das Siegel des Beichtgeheimnisses kann
niemals gebrochen werden. Ich erzähle euch aber von meinem ersten
Eindruck von der Pfarre, den ich durch die erste Beichte, die ich hier
abnahm, bekam. Ich kann euch nur so ganz allgemein darüber erzählen. Als
ich hier ankam, dachte ich, dass mir ein ganz schrecklicher Ort zugeteilt worden sei.
Die allererste Person, die meinen Beichtstuhl betrat erzählte mir, wie
er einen Fernseher gestohlen hatte und wie er, als ihn die Polizei
stoppte,fast den Polizisten ermordet habe. Außerdem erzählte er mir, er habe von seinen Eltern Geld gestohlen, am Arbeitsplatz Geld unterschlagen, eine Affäre mit der Frau seines Chefs und seine Schwester mit einer
Geschlechtskrankheit angesteckt.

Ich war entsetzt. Aber die Tage vergingen und ich erkannte, dass nicht alle meine Schäfchen so waren und dass ich doch in eine ausgezeichnete Pfarre voll von verständnisvollen und liebevollen Menschen gekommen
war.”

Gerade als der Pfarrer mit seinen Ausführungen zu Ende gekommen war,
traf der Bürgermeister ein, mit wortreichen Entschuldigungen für sein zu
spät kommen. Sofort begann er mit seiner Rede:

“Ich werde niemals den Tag vergessen, an dem unser hochwürdiger Herr
Pfarrer in der Pfarre eintraf”, sagte der Politiker, “ja, ich hatte sogar die Ehre, der Erste zu sein, der bei ihm die Beichte ablegte.”

Und die Moral von der Geschichte: Komm niemals zu spät!

Fotoholiker – Treffen

Sonntag, 20. Mai 2007, 20:40 UhrKOMMENTIEREN

… in Klagenfurt.

Am Donnerstag um 15.oo Uhr holte ich die ersten Fotoholiker an einer Autobahnraststätte in Pörtschach am Wörthersee ab. Begleitet wurden Rolf, Erwin und AT von Wind und Regen. Der Begrüßungskaffee schmeckte dennoch wunderbar.
Eine Stunde später ging es Richtung Klagenfurt in die Pension. Rasch hatten die Drei ihr Gebäck in die Zimmer transferiert und es ging los.

Bei der ersten kleinen Runde durch Klagenfurt behinderten Regenschirme unsere Sicht, also entschlossen wir uns, den Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen zu lassen. Die deutschen Gaumen wurden mit kärntner Kulinarik verwöhnt (zumindest hat sich keiner nachteiliges anmerken lassen *gg*).

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Am Freitag pummelten wir bei Sonnenschein durch die Klagenfurter Innenstadt. Ich konnte einige Sagen und Legenden rund um Denkmäler, Gebäude und Personen der Stadt anbringen und führte die fotoholisch veranlagten Gäste zu ebensolchen Motiven. Die 225 Stufen auf unseren Stadtpfarrturm meisterten alle mit Bravour. Die Aussicht ist schön und weitläufig.
Zu Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Villach – Landskron. In einem urigen Lokal traf dann auch Sönke zu uns. Nach der verdienten Stärkung schlenderten wir durch den “Affenberg” von Landskron und schossen viele Fotos (für den Tierwettbewerb bei den Fotoholikern!)

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Die Burg auf der Anhöhe bietet viele Plätzchen, um einerseits die Landschaft zu genießen und andererseits gemütlich zu plaudern und fachkundige Fototipps auszutauschen. Die Greifvogelwarte hatte leider schon geschlossen – schade drum, aber das kann ja irgendwann nachgeholt werden!

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Am Abend wurde Sönke noch im Schnelldurchgang durch Klagenfurt gelotst, um dann bei einem gepflegten Bierchen (oder einem Glas Wein) in einem Brauhaus den Tag ausklingen zu lassen. Für Nachtaufnahmen reichte es nicht mehr! *s*

Der Samstag führte uns zum Wörthersee. Vom Schiff aus wurden die schönsten Motive ins Visier genommen, das Ziel war Maria Wörth. Mehr als die Winter- und Sommerkirche und einen guten Kaffee gönnten wir uns nicht. Die Zeit für die Rückfahrt drängte. Sie wiederum war äußerst entspannend.

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Wir ließen uns an Deck des Schiffes auf Liegenstühlend dösend die Sonne ins Gesicht scheinen – was übrigens den ein oder anderen Sonnenbrand nach sich zog!

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Nach einem Einkaufsstopp ging es Richtung Keutschach zum Pyramidenkogel. Gigantische Aussicht vom hohen Turm über das Vierseental auf der einen Seite und dem Wörthersee bis weit ins Hinterland auf der anderen Seite. Die Kameras kamen kaum zum Stillstand.

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Das nächste Ziel – Minimundus, die kleine Stadt am Wörthersee – mussten wir auslassen. Die Zeit ist und bleibt ein Feind. Stattdessen spazierten wir noch gemütlich durch Velden am Wörthersee.
Wieder in Klagenfurt angekommen knurrten die Mägen. Ein typisch kärtnerisches Essen schaffte Abhilfe – diese Notwendigkeit stahl uns allerdings das Fotografieren des Alpenglühens und den Sonnenuntergang. Naja – dafür einigten wir uns auf ein entspanntes Abschiedspläuschchen am Ufer des Sees. Als weitere Entschädigung gönnten wir uns bis fast Mitternacht Nachtaufnahmen in der Stadt.

Nun hieß es aber endgültig Abschied nehmen – immerhin hatten meine Gäste aus Deutschland heute eine lange Autofahrt vor sich.

Die Stimmung in diesen Tagen war harmonisch, freundschaftlich und nicht nur fotografisch angehaucht. Wir hatten jede Menge Spaß miteinander und lernten uns wieder (nach dem Treffen in Tübingen letztes Jahr) ein Stückchen mehr kennen. Für mich war es noch besser als erwartet – schreit nach Wiederholung! So gesehen danke ich Sönke, Rolf, Erwin und AT, dass sie die weite Fahrt auf sich genommen haben und ich ihnen die Landschaft meiner Heimat vor die Fotolinse servieren konnte!

Kommentare

  • Frankzu Ausfallshonorar: Wie wahr doch deine Zeilen sind, das Leben treibt es oft sehr bunt mit uns. Ein Thema das...
  • kernibikernzu ABC-Teekesselchen #E: Ja, das linke Eis hätt ich auch gern – schmeckt auch im Winter Frühling!...
  • Evelinezu ABC-Teekesselchen #D: mach ich :) *hinwill*
  • Evelinezu ABC-Teekesselchen #E: jaaaaa – einmal vom Linken bitteschön ;-) )) Griassle, hier und dort .-))...
  • Andizu ABC-Teekesselchen #E: Wenn ich wählen dürfte, würde ich ganz klar das erfrischende Eis vorziehen. Ich liebe...

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