orange Gedanken- und Fotofussel

Alltägliches, Besonderes und die Fussel dazwischen.

Archiv vom Dezember, 2006

Jahresrückblicke

Samstag, 30. Dezember 2006, 21:57 UhrKOMMENTIEREN

… deren gibt es viele, die wir nun über TV und Radio über uns ergehen lassen müssen. Mir gefällt der eigene schon viel besser ;-) )

Zum Beispiel – weil es hier ins Internet passt – die meist besuchte, tja privat genutzte Homepage 2006 Mahjongg – der Fluch des Morxius. Dieses alte chinesisch-japanischne Brettspiel, das ich schon auf dem alten Amiga hatte, entspannt ungemein, lässt lästige, eingefahrene Gedanken verfliegen. Im Internet gibt es viele Varianten und Variationsmöglichkeiten, bei einem hängt man dann halt fest. Ein Spielchen ging sich fast täglich aus, manchmal auch zwei :-)

Glück ins Haus

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 10:24 UhrKOMMENTIEREN

… bringen heute vormittag die “Schapper” in manchen Teilen Österreichs. Heute – am unschuldigen Kindertag – ziehen die Kinder mit ihren Weidenruten von Haus zu Haus und bringen ihre Glücks- und Segenswünsche verbunden mit leichten Schlägen und bestimmten Sprüchen. Dafür gibts Süßigkeiten oder Geld.

Je nach Region sind die Sprüche verschieden, bei uns sind diese zwei bekannt:

Schapp, schapp
frisch und g´sund,
long leb´n, g´sund bleiben,
nix kluntzn, nix klog´n,
bis i wieder kum schlog´n.

oder

Frisch und g´sund,
frisch und g´sund,
beißt di ka Floh,
beißt di ka Hund
beißt di ka Wolf, ka Bär,
gib nua gnua Schappenguat her.

Der Brauch geht im Christentum auf den Kindsmord zu Herodeszeiten in Betlehem zurück und in den heidnischen Wurzeln wird die Sehnsucht nach dem Frühling gesehen. Ruten stehen als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit.

Heutzutage wird der Brauch – zumindest bei uns in der Stadt – nicht mehr so wahr genommen. Ehrlich gesagt, hatte ich als Kind damit auch keine Freude und meine eigenen schicke ich auch nicht los. Nur die engeren Verwandten werden ordentlich geschappt…. übrigens, wer nach 12.00 Uhr kommt, bekommt keinen Lohn, sondern wird ins Ofenloch gesteckt!

Umtausch oder Eintausch

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 19:17 UhrKOMMENTIEREN

Heute waren die Geschäfte bis zum Rand voll. So viele Menschen habe ich vor den Feiertagen nicht vor mir in der Warteschlage zu den Kassen sehen müssen.
Der Geschenkeumtausch ist voll im Gange! Entweder sind die Beschenkten unzufrieden oder die Schenker machen sich zu wenig Gedanken. Einige lösen aber auch Gutscheine oder Geldgeschenke ein. Damit lasse ich mir allerdings noch bis zum Abverkauf Zeit, dann habe ich mehr davon….

Wir haben nichts umzutauschen :-)
Die Kinder schrieben eifrig ihre Wunschzetterln ans Christkind – da kann ja wenig schief gehen, die Verwandten schenkten (zumindest uns Erwachsenen) meist Geld, das kann nie verkehrt sein und mein Mann liegt selten daneben. Er kennt mich und denkt an mich – und weiß, was ich mag *grinsel*.
Ich darf mich demnächst hier verwöhnen lassen! Er ist doch ein Engerl!

Stille Nacht …

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 15:16 UhrKOMMENTIEREN

… selten ein Lied wird so oft gesungen – und das immerhin seit 1818, als es F.X. Gruber zum ersten Mal präsentierte. Bei unserer kleinen Familienweihnachtsfeier ist es nicht wegzudenken.
Mein Größerer bekam heute die Hausaufgabe in Englisch, den Text im Internet zu recherchieren – und zwar alle sechs Strophen – deutsch und englisch.

Dabei stießen wir auf diese Seite:
silentnight.web.za – 193 Versionen in 130 Sprachen. Erstaunlich und interessant.
Vorher hatten wir es natürlich bei Wikipedia versucht – immer eine der ersten Adresse für Recherchen.
Ich wußte gar nicht, dass es zur Entstehung einen (oder zwei) Film/e gibt…. aber was weiß man nicht alles.

Jedenfalls sind wir nun für das Fest wieder textfit – mehr als zwei, max. drei Strophen werden bei uns aber ohnehin nicht angestimmt, das würde die Kinder auf eine zu harte Geduldprobe stellen – die haben ihre Augen eher auf die Geschenke unter dem Baum gerichtet, bestenfalls auch auf die Sternspritzer ;-)

Weihnachtslied

Dienstag, 19. Dezember 2006, 13:06 UhrKOMMENTIEREN

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muss ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein gloldner Kindertraum hernieder,
ich fühl´s, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm

Kommentare

  • Andizu ABC-Teekesselchen #E: Wenn ich wählen dürfte, würde ich ganz klar das erfrischende Eis vorziehen. Ich liebe...
  • Rewolve44zu ABC-Teekesselchen #E: Also bei ersten Foto konnte ich mich ja anfreunden, darauf freue ich mich schon...
  • Rewolve44zu März: Ja, aber du schreibst ja “Botanisch gesehen ist die Frühlingsknotenblume der erste Bote. Sie...
  • Rewolve44zu März: Super das Foto und die Info dazu, ich dachte im ersten Augenblick, bevor ich das Fenster...
  • kernibikernzu März: Schön, was du immer zusammenträgst. Und sehr ansprechend illustriert! LG, Thomas

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