Der Juli ist nach Julius Caesar benannt und steht im Germanischen im Zeichen des Heumonats. Im Juli gibt es einige regionale Bräuche, die vor allem Burschenschaften auch heute noch traditionell aufnehmen. Hauptsächlich dreht es sich dabei um “Werberituale” junger Männer an ihre auserwählten weiblichen Favoritinnen oder es werden Wettkämpfe ausgetragen, wie zum Beispiel das Volksschießen, Bewerbe zu Pferd oder anderem Vieh, Kufenstechen etc. Auch hier war der Hintergrund den Frauen zu gefallen und sich mit all seinen guten Fähigkeiten zu präsentieren. Mancherorts werden auch Kinderprozessionen oder Wasserprozessionen abgehalten. Es werden viele Kirchtage und Stadtfeste oder Zunftfeste abgehalten – viel “Action” also in diesem Monat, mal sehen, was er mir beschert.
Im Allgemeinen ist die Witterung nun trocken und heiß, oftmals auch unerträglich heiß, sodass Wetterorakel eine wichtige Rolle spielen. Demnach gibt es jede Menge Lostage, wonach sich das zukünftige Wetter richtet. Für Bauern ist der 1. Juli wichtig, da nun geschnittenes Heu zu Weihnachten an die Tiere verfüttert werden muss, will man ihnen Gesundheit schenken.
Wetterregeln zum 2. Juli: Mariä Heimsuchung
Geht Maria übers Gebirge naß,
bleiben leer Scheune und Faß.
Reg’n an Maria Hoamsuchungstag,
vier Wochen lang andauern mag.
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